Project_600

INBEKI-ESTeT
Interaktionsgesteuerte Bilddatenanalyse zur Bekämpfung von Kinderpornographie (INBEKI) - Teilvorhaben: Erkennung von Szenen, Teilbildern, und Text (INBEKI-ESTeT)

Durch die technischen Möglichkeiten des Internet wird eine rapide Zunahme der
Verbreitung von kinderpornografischem Material registriert. Allein in
Deutschland wurde vom Jahr 2006 auf 2007 laut dem BKA ein Anstieg von 94,3%
verzeichnet. Während das Sperren von einschlägigen Web-Seiten kontrovers
diskutiert wird, ist die zügige Ermittlung der Täter unbestritten eine
effektive Maßnahme zur Bekämpfung kinderpornografisch motivierter Straftaten.
Derartige Ermittlungen erfordern allerdings heutzutage noch eine manuelle und
zeitintensive Auswertung enormer Mengen an Bild- und Videomaterial.

Im Rahmen des Verbundvorhabens INBEKI zielt das Vorhaben INBEKI-ESTeT auf grundlegende
Untersuchungen neuer Bildanalyseverfahren ab, die es Ermittlungsbeamten
ermöglichen, anhand vorliegenden Bild- und Videomaterials effizient auf die
Identität von Tätern und Opfern zu schließen. Hierzu sollen die neuen Verfahren
helfen, relevante Indizien mittels bildbasierter Vergleiche mit umfangreichen
Bilddatenbanken der Polizeibehörden zu bestimmen.

Ein Arbeitspaket von INBEKI-ESTeT wird sich mit der Wiedererkennung von Tatorten und
charakteristischen Objekten (z.B. Kleidungsstücken) befassen. Die untersuchten
Verfahren werden jedoch auch zur direkten Identifikation von Tätern und Opfern
beitragen, da mit ihnen auch charakteristische Körpermerkmale (wie z.B.
Tattoos) wiedererkannt werden können.

Ein zweites Arbeitspaket zielt auf die automatische Erkennung und Extraktion
von textuellen Informationen ab, um sie im Klartext für Ermittlungen verfügbar
zu machen. Hierbei kann es sich zum einen um eingeblendeten Text handeln, wie
z.B. Datumsangaben oder Web-Adressen. Zum anderen kann Text auch direkt in der
Bildszene auftreten, z.B. in Form von Aufschriften auf Objekten und
Kleidungsstücken.

Die Ergebnisse von INBEKI-ESTeT werden als entsprechende Softwaremodule in einen
Demonstrator des Verbundvorhabens INBEKI einfließen und den Polizeibehörden
damit nach Projektabschluss für erste Feldtests zur Verfügung stehen. Des
Weiteren werden die wissenschaftlichen Ergebnisse von INBEKI-ESTeT auf nationalen und
internationalen Konferenzen vorgestellt und in wissenschaftlichen Zeitschriften
veröffentlicht werden, und damit einen signifikanten Beitrag zum
wissenschaftlichen Fortschritt im Bereich intelligenter Bildanalyseverfahren
leisten. Zudem werden die Ergebnisse maßgeblich zur Einwerbung und Durchführung
zukünftiger F&E-Projekte der DFKI GmbH beitragen.

Durch die technischen Möglichkeiten des Internet wird eine rapide Zunahme der
Verbreitung von kinderpornografischem Material registriert. Allein in
Deutschland wurde vom Jahr 2006 auf 2007 laut dem BKA ein Anstieg von 94,3%
verzeichnet. Während das Sperren von einschlägigen Web-Seiten kontrovers
diskutiert wird, ist die zügige Ermittlung der Täter unbestritten eine
effektive Maßnahme zur Bekämpfung kinderpornografisch motivierter Straftaten.
Derartige Ermittlungen erfordern allerdings heutzutage noch eine manuelle und
zeitintensive Auswertung enormer Mengen an Bild- und Videomaterial.

Im Rahmen des Verbundvorhabens INBEKI zielt das Vorhaben INBEKI-ESTeT auf grundlegende
Untersuchungen neuer Bildanalyseverfahren ab, die es Ermittlungsbeamten
ermöglichen, anhand vorliegenden Bild- und Videomaterials effizient auf die
Identität von Tätern und Opfern zu schließen. Hierzu sollen die neuen Verfahren
helfen, relevante Indizien mittels bildbasierter Vergleiche mit umfangreichen
Bilddatenbanken der Polizeibehörden zu bestimmen.

Ein Arbeitspaket von INBEKI-ESTeT wird sich mit der Wiedererkennung von Tatorten und
charakteristischen Objekten (z.B. Kleidungsstücken) befassen. Die untersuchten
Verfahren werden jedoch auch zur direkten Identifikation von Tätern und Opfern
beitragen, da mit ihnen auch charakteristische Körpermerkmale (wie z.B.
Tattoos) wiedererkannt werden können.

Ein zweites Arbeitspaket zielt auf die automatische Erkennung und Extraktion
von textuellen Informationen ab, um sie im Klartext für Ermittlungen verfügbar
zu machen. Hierbei kann es sich zum einen um eingeblendeten Text handeln, wie
z.B. Datumsangaben oder Web-Adressen. Zum anderen kann Text auch direkt in der
Bildszene auftreten, z.B. in Form von Aufschriften auf Objekten und
Kleidungsstücken.

Die Ergebnisse von INBEKI-ESTeT werden als entsprechende Softwaremodule in einen
Demonstrator des Verbundvorhabens INBEKI einfließen und den Polizeibehörden
damit nach Projektabschluss für erste Feldtests zur Verfügung stehen. Des
Weiteren werden die wissenschaftlichen Ergebnisse von INBEKI-ESTeT auf nationalen und
internationalen Konferenzen vorgestellt und in wissenschaftlichen Zeitschriften
veröffentlicht werden, und damit einen signifikanten Beitrag zum
wissenschaftlichen Fortschritt im Bereich intelligenter Bildanalyseverfahren
leisten. Zudem werden die Ergebnisse maßgeblich zur Einwerbung und Durchführung
zukünftiger F&E-Projekte der DFKI GmbH beitragen.

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